DigitalPakt Schule – Inventarverwaltung der Fördermittel mit Timly

DigitalPakt Schule – Inventarverwaltung der Fördermittel mit Timly

Lesen Sie in unserem neuesten Blog-Beitrag mehr zum Thema DigitalPakt Schule und wie einfach die Fördermittel mit Timly verwaltet werden können.

DigitalPakt Schule - Inventar mit Timly verwalten

Die fortschreitende Digitalisierung zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. Egal ob Einzelpersonen, Unternehmen oder staatliche Instanzen, alle müssen sich anpassen und mit der Digitalisierung mitgehen. Gerade in der aktuellen Situation, der Corona-Pandemie, ist die Digitalisierung und die richtige Ausstattung der jeweiligen Organisationen wichtiger denn je. Besonders Bildungseinrichtungen stehen aktuell vor einer grossen Herausforderung. Der Unterricht muss zunehmend online stattfinden, jedoch haben nicht alle Schülerinnen und Schüler die gleiche Ausstattung und Möglichkeit von zu Hause aus an dem Unterricht teilzunehmen. Der DigitalPakt Schule sowie das Förderprogramm Corona-Hilfe II: Sofortprogramm Endgeräte soll hier unterstützend wirken. Doch was ist der DigitalPakt Schule genau? Was ist das Sofortprogramm Endgeräte und was bedeutet es für die Schulen? Wie kann die Verwaltung der Fördermittel durch digitale Inventarverwaltung erleichtert werden? Alle Informationen und Antworten finden Sie in diesem Artikel.

Der DigitalPakt Schule

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder die Schulen unterstützen und für eine bessere Ausstattung sorgen. Der DigitalPakt ist am 17. Mai 2019 gestartet. Finanziert wird das Ganze aus dem Digitalinfrastrukturfonds. Dieser Fonds ist ein sogenanntes Sondervermögen und wurde Ende 2018 erreicht. Wie schon erwähnt ist die digitale Kompetenz heutzutage von entscheidender Bedeutung, um digitale Medien selbstbestimmt und verantwortungsvoll nutzen zu können und auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen zu haben. Für die Gesellschaft im Allgemeinen ist die digitale Kompetenz wichtig, um Demokratie und Wohlstand zu erhalten. Insbesondere Schulen müssen einen Zugang zu schnellem Internet haben und sollten über entsprechende Anzeigegeräte wie Whiteboards und Computer verfügen. Die Lehrkräfte müssen entsprechend geschult werden, die digitalen Medien auch richtig nutzen zu können und digitale Kompetenten vermitteln zu können. Der DigitalPakt Schule bringt beide Punkte entscheidend voran.

  • Wie viel Geld steht im DigitalPakt zur Verfügung?

    Der Bund stellt über den Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Die kommunalen und privaten Schulträger bringen zusätzlich einen Eigenanteil mit ein und somit stehen mindestens 5,55 Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre zur Verfügung. Umgerechnet stehen somit jeder der ca. 40.000 Schulen in Deutschland im Durchschnitt 137.000 Euro zur Verfügung, was pro Schüler ca. 500 Euro sind.

  • Wo können Fördermittel beantragt werden und wer kann das?

    Die Fördermittel werden nicht beim Bund, sondern beim Land beantragt. Jedes Land legt selbst fest, welche Stelle im Land die Anträge annimmt und bearbeitet. Mittel für die Schulen beantragen die Schulträger, was bei öffentlichen Schulen meist die Städte, Gemeinden oder Landkreise sind. Bei Privatschulen sind es entweder die Vereine oder die Religionsgemeinschaft. Welche Träger nun im Einzelnen berechtigt sind Mittel zu beantragen, wird in den jeweiligen Förderrichtlinien der Länder geregelt. Das jeweilige Schulrecht ist hier massgeblich. Die Schulen selbst können allerdings keine Anträge stellen, sondern melden ihren Bedarf an die Schulträger, welche von den Ländern gebündelt werden und dann in mehreren Förderanträgen an die Länder weitergeleitet werden.

  • Welche Gegenstände können von Schulen mit den Fördermitteln aus dem DigitalPakt Schulen gekauft werden?

    Bund und Länder haben sich auf Fördergegenstände und -bedingungen verständigt. Dazu gehören digitale Arbeitsgeräte, die in der beruflichen Ausbildung benötigt werden (z.B. VR-Brillen) und standortgebundene Anzeigegeräte in Schulen (z.B. interaktive Anzeigetafeln). Auch Klassensätze mobiler Geräte sind förderfähig, wenn es nach dem speziellen pädagogischen Konzept der Schule erforderlich ist. Der Anteil an Fördermittel, der für mobile Endgeräte aufgewendet wird, darf jedoch die Grenze von 20% aller Fördermittel pro Schulträger nicht überschreiten. Der DigitalPakt versteht sich nämlich als Infrastrukturprogramm und nicht als Förderprogramm für Endgeräte. Infolge der Corona-Krise wird nun auch das Home Schooling von Bund und Ländern unterstützt.

Corona-Hilfe II: Sofortprogramm Endgeräte

Der Grossteil des Unterrichts spielt sich derzeit digital ab und die Schülerinnen und Schüler benötigen zu Hause entsprechende Endgeräte, um an dem Unterricht weiterhin teilnehmen zu können. Nicht alle Eltern haben die Mittel, um dies zu ermöglichen und daher hat der Koalitionsausschuss beschlossen, 500 Millionen Euro bereitzustellen, um Schülerinnen und Schüler mit mobilen Geräten zu unterstützen und Schulen die Erstellungen von online-Lehrmaterialien zu ermöglichen. Die Ausstattung der Schulen umfasst Hardware und Software. Der DigitalPakt Schule wurde durch das Sofortprogramm Endgeräte ergänzt. Die jeweiligen Länder entscheiden nach welchen Verfahren die Geräte für die Schulen beschafft werden und die Schulen müssen die Geräte selbst verteilen. Zentrale Kriterien für die Vergabe der Geräte gibt es allerdings nicht, da die Situation vor Ort in den Schulen zu unterschiedlich ist. Die Verantwortlichen vor Ort kennen die Situation am besten und daher sollen die Kriterien für die Verteilung der Geräte von den Schulen selbst festgelegt werden.

Zusatz zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024; § 2 Zweck Abs. 1: Zweck des Sofortausstattungsprogramms ist es, Schulen zu unterstützen, damit in der Zeit des Corona-bedingt eingeschränkten Schulbetriebes – bis zur Wiederaufnahme des Regelschulbetriebes – einem möglichst hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern digitaler Unterricht zu Hause, unterstützt mit mobilen Endgeräten (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones), ermöglicht wird, soweit es hierzu einen besonderen Bedarf aus Sicht der Schulen zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte gibt, die das Erreichen der Unterrichtsziele gefährden.

Die Situation in der Schweiz

Auch die Schweiz trifft die zweite Pandemiewelle stark und es werden täglich neue Massnahmen beschlossen. Turnhallen schliessen, Restaurants bleiben dennoch geöffnet. Es denkt kein Kanton darüber nach, die Schulen zu schliessen und man versucht so gut es geht das erneute Home Schooling zu vermeiden. Der Fernunterricht hat zwar in der ersten Welle gut geklappt, allerdings ist der digitale Unterricht für alle eine Herausforderung. Gerade an Primarschulen ist der Bedarf an zusätzlicher Unterstützung und Förderung hoch. Es fehlt an wirkungsvollen und ausgereiften Konzepten für die digitale Lehre. Förderungen des digitalen Unterrichts durch den Staat sind derzeit noch Fehlanzeige.

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Herausforderungen für Schulen durch die Fördermittel

Die Fördermittel von Bund und Länder sind definitiv ein grosser Vorteil für die Schulen und gerade in der aktuellen Situation eine grosse Hilfe. Allerdings bringen die Fördermittel in Verbindung mit der Corona-Krise auch gewisse Herausforderungen mit sich. Zum einen müssen die Geräte irgendwie an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Zum anderen prüft der Bund regelmässig, ob die Geräte auch eingesetzt werden, um sicherzustellen, ob diese auch zweckgemäss genutzt werden. Die Schulen müssen daher jedes halbe Jahr einen detaillierten Nachweis der Verwendung abgeben. Es muss also zweimal im Jahr eine komplette Inventarliste aller Geräte, die durch Fördermittel ermöglicht wurden, abgegeben werden.

Die clevere Inventarverwaltung der Fördermittel mit Timly

Solch eine Inventarliste zu erstellen ist ohnehin schon eine grosse Sache und in Zeiten von Corona noch viel schwieriger. Auf dem herkömmlichen Weg muss eine Exceltabelle nach dem Vier-Augen Prinzip angelegt werden. Es müssten also zweimal im Jahr zwei Menschen mit der Aufgabe beauftragt werden, jedes Gerät aufzusuchen und zu verzeichnen. Das ist sehr aufwendig und kostet viel Zeit. Doch die Lösung des Problems ist ganz einfach. Wie auch der DigitalPakt die Digitalisierung in den Fokus setzt, lässt sich auch der Prozess der Inventarliste digital enorm vereinfachen. Mit Timly lässt sich das Inventar einfach und effizient verwalten und das alles online.

Jede Art von Inventar online verwalten

Verwalten Sie das gesamte Inventar Ihrer Schule einfach und nachhaltig online. Von Mobiliar über Smartboards und anderen elektronischen Endgeräten bis hin zu Inventar in der Sporthalle oder besonderem Ausbildungsequipment.

Barcode/QR-Code Scanner integriert

Der integrierte Barcode Scanner von Timly ermöglicht es, Informationen zu Ihrem Inventar jederzeit an Ort und Stelle via Smartphone aufzurufen und Aktionen durchzuführen.

Das Inventar auf einzelne Personen oder Orte zuweisen

Weisen Sie die Geräte zum Beispiel Ihren Schülern oder dem Lehrpersonal zu und verfolgen Sie historisch, wem das Inventar zugewiesen ist respektive zugewiesen war.

Dateien, Dokumente und Kontakte hinterlegen

Hinterlegen Sie Dokumente zu jedem Inventarobjekt wie bspw. Betriebsanleitungen, Rechnungen, Prüfungsdokumente, etc. und stellen Sie dadurch eine einwandfreie Dokumentation sicher.

GPS-Standort Tracking inkl. Standorthistorie

In welchem Schulhaus steht das Smartdevice? Wie viele Tablets haben wie an jedem Standort? Behalten Sie den Überblick mit Timly. Der Standort jedes Objektes kann gespeichert und jederzeit aufgerufen werden.

Die Inventarverwaltung ist mit Timly von überall aus möglich, denn die Timly Inventarverwaltung ist auch über Smartphone und Tablet vollumfänglich nutzbar. Timly verfügt über eine sinnvolle Übersicht, welche durch eine effiziente Such- und Filterfunktion ergänzt wird. Inventare jeder Branche könne mithilfe frei definierbarer Kategorien und Eingabefelder verwaltet werden. Des Weiteren verfügt Timly über umfangreiche Detailseiten mit Dokumenten, Services, Standorten, Nutzungsdaten und Zuweisungshistorie.

So funktioniert die Inventarverwaltung von Timly für Schulen

An Schulen lässt sich der aufwendige und lästige Weg der Inventarverwaltung in Excel nach dem Vier-Augen-Prinzip somit ganz einfach umgehen und digital umsetzen. Die durch die Fördermittel erworbenen Geräte für die Schülerinnen und Schüler müssen vor der Ausgabe an diese nur mit einem QR-Code Etikett versehen, gescannt und so ganz einfach im System erfasst werden. Sollte schon eine Inventarliste vorhanden sein, kann diese unkompliziert importiert werden. Die Schülerinnen und Schüler können die Geräte nun zu Hause verwenden. Weiterhin kann jedes Gerät den einzelnen Schülern zugewiesen werden, sodass in Timly jederzeit einsehbar ist, welche und wie viele Objekte ein jeder Schüler zugewiesen bekommen hat und demnach auch haben sollte. Sie behalten dadurch den Überblick und können historisch nachverfolgen, wo die Geräte zuletzt gewesen sind. Bei einer Inventur kann der Barcode Scanner von Timly auf den „Inventur Modus“ gestellt werden, sodass dadurch das Smartphone wie eine Art Scanner in der Logistik verwendet werden kann: Sie müssen nur noch mit dem Smartphone einen Barcode nach dem anderen scannen und führen eine physische Inventur im Handumdrehen durch. In der Terminübersicht lassen sich Inventur-, Prüfung- und Wartungstermine hinterlegen und auch eventuelle Schäden lassen sich inklusive Bild Dokumentation erfassen. So lässt sich ganz einfach festhalten, wo sich welches Gerät befindet und genutzt wird. Die Inventarliste ist ohne grossen Aufwand clever und effizient erstellt. Der unnötige Kontakt mit dem Gerät lässt sich in Corona-Zeiten ausserdem ganz einfach vermeiden.

DigitalPakt Schule mit Timly kein Problem

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