Unternehmensvorstellung

Die Erich Keller AG ist ein Ostschweizer KMU mit Sitz in Sulgen im Kanton Thurgau. Ursprünglich im Schreinerhandwerk verwurzelt, hat sich das Unternehmen über die Jahre stark weiterentwickelt. Heute ist Erich Keller in den Bereichen Innenausbau, Arbeitsplatzlösungen, Klimasysteme und Raumsysteme tätig – darunter das eigene Raum-in-Raum-System Talky.

Alle Mitarbeiter arbeiten an einem einzigen Standort: Auf rund 13.500 Quadratmetern Produktions- und Betriebsfläche plant und produziert Erich Keller alles selbst. Damit Projekte effizient, qualitativ hochwertig und termingerecht durch die Produktion laufen, braucht es eine verlässliche Übersicht über Maschinen, Anlagen, Betriebsmittel und die dazugehörigen Prozesse.

  • Sitz: Sulgen (Schweiz)
  • Mitarbeiter: über 150
  • Produktions- und Betriebsfläche: rund 13.500 m²
  • Tätigkeitsfelder: Innenausbau, Arbeitsplatzlösungen, Klimasysteme, Raumsysteme

Die Herausforderung

Vor Timly wurden bei Erich Keller Maschinen, Fahrzeuge, Prüfmittel und weitere Betriebsmittel je nach Bereich separat verwaltet – in vielen verschiedenen Excel-Tabellen. Die Informationen waren grundsätzlich vorhanden, aber über Listen und Verantwortungsbereiche verstreut. Mit wachsender Betriebsgröße und einer steigenden Zahl an Betriebsmitteln wurde das zunehmend zum Problem:

  1. Keine zentrale Übersicht: Maschinendaten, Anlagen, Betriebsmittel und Verantwortlichkeiten lagen in unterschiedlichen Dateien – eine aktuelle Gesamtsicht fehlte.
  2. Abhängigkeit von Einzelpersonen: Wichtiges Wissen hing an einzelnen Listen und den Personen, die sie pflegten.
  3. Unklarer Verbleib auf der Baustelle: Gerade Palettenrollis waren ein großes Thema. Auf der Montage braucht schnell mal ein anderes Gewerk ein Gerät – und plötzlich steht es auf einem anderen Stockwerk.
  4. Aufwendiges Reporting: Seit den 90er-Jahren erhebt Erich Keller Umweltkennzahlen wie Maschinenstunden, Fahrzeugkilometer, Stromverbrauch und Abwasser. Die Daten mussten jedes Jahr aus verschiedenen Excel-Dateien zusammengetragen werden.

Das Ziel war deshalb klar: alle Informationen an einem Ort zusammenführen – ohne für jeden Bereich eine weitere Insellösung einzuführen.

Die Lösung

Auf Timly aufmerksam wurde Erich Keller über Fehr Braunwalder. Nach einer Vorstellung durch einen Timly-Vertreter vor Ort war schnell klar: Timly ist keine weitere Insellösung für einen einzelnen Bereich, sondern bildet sehr unterschiedliche Assets und Prozesse in einem zentralen Tool ab.

Heute sind rund 1.300 Assets in Timly erfasst. Das Spektrum ist bewusst breit:

  • Produktion & Technik: stationäre Produktionsmaschinen, Anlagen, Prüfmittel und Werkzeuge
  • Mobilität & Logistik: Fahrzeuge, Flurförderfahrzeuge wie Palettenrollis sowie Hebemittel
  • Gebäude & Organisation: Gebäude, Schlüssel und Verantwortungsbereiche
  • Mitarbeiterausstattung: Arbeitskleidung und Sanitätsmaterial

Mit Timly arbeiten heute die Monteure, der Einkauf, die Abteilungsleiter in der Produktion und die Lagerverwaltung – mit jeweils eigenen Anforderungen. Für Monteure zählt der schnelle Zugriff auf ein Betriebsmittel, für Abteilungsleiter und Einkauf die Übersicht und Verwaltung.

Kompaniewerkzeug per Badge ausbuchen: Benötigt ein Monteur Werkzeug für die Baustelle, weist er es sich an der Tablet-Station mit seinem persönlichen Mitarbeiter-Badge zu und bestätigt die Übernahme. Damit ist für alle sofort sichtbar, wer das Werkzeug gerade auf welcher Baustelle im Einsatz hat.

Umweltkennzahlen aus einer Datenquelle: Maschinenstunden, Fahrzeugkilometer, Stromverbrauch und Abwasser werden laufend in Timly gepflegt. Zu Jahresbeginn lassen sich die Daten für den Umweltbericht direkt aus Timly beziehen, statt sie aus verschiedenen Excel-Dateien zusammenzusuchen.

Partnerschaft auf Augenhöhe: Anliegen und Verbesserungsvorschläge bespricht Erich Keller direkt mit dem Timly-Team – und erlebt, dass Inputs aufgenommen und umgesetzt werden. Denn eine Software muss sich mit den Anforderungen aus dem Alltag weiterentwickeln.

Die Ergebnisse

Mit Timly hat Erich Keller die verstreuten Excel-Tabellen durch eine zentrale Plattform ersetzt, auf die alle Abteilungen zugreifen:

  1. Volle Transparenz: Rund 1.300 Assets aus sehr unterschiedlichen Bereichen sind zentral in einem Tool erfasst.
  2. Klare Zuständigkeiten: Es ist eindeutig, welche Informationen zu einem Asset gehören und wer für welchen Bereich verantwortlich ist.
  3. Bessere Abstimmung im Team: Monteure sehen, welcher Kollege welches Werkzeug dabei hat, und können sich direkt kurzschließen.
  4. Rechtzeitig nachfüllen: Verantwortliche erkennen sofort, wenn ein Servicekoffer leer ist.
  5. Weniger Abhängigkeiten: Wissen hängt nicht mehr an einzelnen Listen oder Personen.
  6. Solide Basis für Auswertungen: Die zentrale Datengrundlage vereinfacht die Verwaltung und künftige Reports.

Den ersten großen Praxistest sieht Erich Keller bei den Umweltkennzahlen: Zum Jahreswechsel werden die Daten erstmals direkt aus Timly gezogen. Davon verspricht sich das Unternehmen einen deutlichen Vorteil und einen konkret messbaren Nutzen.

Wichtige Erkenntnisse

Das Beispiel Erich Keller zeigt, wie ein produzierendes KMU mit Timly ganz unterschiedliche Bereiche – von der Produktionsmaschine über Hubwagen bis zum Gebäudeschlüssel – in einem einzigen System zusammenführt.

Eine zentrale Plattform statt vieler Einzellisten schafft Transparenz für alle Nutzergruppen: Monteure finden schnell, was sie brauchen, während Abteilungsleiter und Einkauf den Überblick behalten. Die einfache Zuweisung per persönlichem Badge sorgt dabei für Verantwortlichkeit, auch wenn Werkzeug auf wechselnden Baustellen unterwegs ist.

Gleichzeitig wird die Datenbasis zum Mehrwert über die Inventarverwaltung hinaus, etwa für das jährliche Umwelt-Reporting. Und je mehr Bereiche integriert werden, desto wertvoller wird die zentrale Übersicht. Erich Keller prüft deshalb laufend, welche weiteren Prozesse sinnvoll in Timly abgebildet werden können – mit dem Anspruch, nicht möglichst viel zu digitalisieren, sondern dort weiterzugehen, wo im Arbeitsalltag ein konkreter Mehrwert entsteht.